Vom Dessous bis zum Schuh

Keine Verkleidung

Vom Brautkleid träumen viele Frauen schon als kleines Mädchen und viele malen sich schon früh aus, wie es wohl aussehen wird und wie sie darin alle begeistert. Die Realität sieht oftmals anders aus, nämlich noch besser. Man kann sich in der Fantasie viel vorstellen, ob es aber zu einem selber passt, ist eine andere Frage.
Ein Brautkleid ist schließlich keine Verkleidung, sondern muss zur Braut passen – sie soll ganz sie selbst sein und völlig authentisch auftreten können. Dann ist es perfekt! Keiner wird sagen: „Hast Du ein tolles Kleid“, sondern jeder wird schwärmen: „Du siehst einfach toll aus!“ Das macht den großen Unterschied aus. Die Designer und Hersteller von Brautmode lassen jeder Frau dieses Erlebnis, denn die Mode war selten so vielfältig wie heute, die traditionellen Vorgaben so nebensächlich. Was gefällt, das ist in und nur das zählt.

Was braucht die Braut?

Klar, die Braut braucht ein Brautkleid – ein kurzes oder ein langes, einen Hosenanzug oder etwas ganz und gar Ausgefallenes. Um genau das zu finden, was gefällt, ist persönliche Beratung von Fachleuten das A und O.

Wenn der Schuh drückt

Das Brautkleid und der Schleier sind ausgesucht, jetzt kommen die Schuhe, die nicht nur schön aussehen müssen, sondern auch noch viel Tragekomfort brauchen, um die Braut gut durch einen langen Tag zu begleiten. Auch hier sind die Brautmodenfachgeschäfte unschlagbare Partner. Sie führen spezielle Brautschuhe mit ganz besonderen Eigenschaften und passend zur aktuellen Mode. Wichtig ist schließlich auch Kleid und Schuh zusammen anzuprobieren. Sieht es aus und sind die Absätze in der richtigen Höhe, muss das Kleid eventuell doch noch gekürzt werden?

Verführerisch und praktisch

Genauso verhält es sich mit den Dessous. Je nach Stil des Kleides und natürlich auch nach Figur, sollte die Frage nach den Dessous ebenfalls im Fachgeschäft geklärt werden. Unter ein glattes, enganliegendes Kleid gehören keine Spitzendessous oder mit Schleifchen verzierte. Sie zeichnen sich ab, was die Wirkung des Kleides kaputt macht. Hier gehört eine glatte, formende Corsage drunter, die eine Top-Figur macht. Wer für die Hochzeitsnacht lieber etwas Verführerisches haben möchte, wird ebenfalls etwas finden.

Auch Schmuck und viele andere Kleinigkeiten für das Outfit der Braut gibt es im Brautmodenfachgeschäft. Hinzu kommen ein guter Service und ein freundlicher Umgang. Aktuell stellte uns eine Braut die Frage, woher weiß ich denn, ob das alles auf das Geschäft zutrifft, für das ich mich entscheide? Gar nicht so einfach! Mit Bewertungen im Internet sollte man grundsätzlich vorsichtig sein, da nicht genau zu ermitteln ist, ob sie echt sind und wie die Situation im Geschäft war. Die Fachzeitschriften werden sicher keinen Verriss schreiben. Wenn unsere Redaktion jedoch positiv über den Service und das Angebot schreibt, dann können Sie sich darauf verlassen.

Stellen Sie Ihre Fragen

Es ist sinnvoll und in vielen Geschäften erwünscht, dass für das erste persönliche Gespräch vorab ein Termin vereinbart wird. Stellen Sie jetzt schon Ihre wichtigen Fragen? Sind Sie alleine mit der Beraterin oder werden mehrere Bräute gleichzeitig von einer Person betreut? Können Sie sich in diesem Geschäft von Kopf bis Fuß einkleiden lassen? Wenn Sie ein bestimmtes Budget nicht überschreiten können oder wollen, klären Sie vorab, ob es Kleider in Ihrem Rahmen gibt. Ganz wichtig sind aber zwei Dinge:

Wie wird bezahlt?

Die meisten Geschäfte möchten eine Anzahlung haben, was nur verständlich ist, denn Ihr Kleid wird eigens für Sie bestellt. Da brauchen die Fachverkäufer Sicherheit. Nicht richtig ist es, das komplette Geld bei Bestellung zu verlangen. Was wäre, wenn das Kleid nicht rechtzeitig geliefert wird oder fehlerhaft wäre? Dann haben Sie das Problem, Ihr Geld zurückzufordern. Es gibt Geschäfte, die auch Ratenkauf anbieten. Bei Abholung muss natürlich alles bezahlt sein.

Bietet das Geschäft eine Möglichkeit der Änderungsschneiderei an?

Das ist zwingend wichtig, egal, ob die Schneiderei im Haus ist oder extern, aber partnerschaftlich mit dem Geschäft zusammen arbeitet. Das muss heute gewährleistet sein, denn kein Brautmodengeschäft wird Ihr Kleid ändern, wenn Sie es nicht auch dort gekauft haben. Viele „normale“ Schneidereien können mit den speziellen Stoffen der Brautkleider nicht umgehen. Fast jedes Kleid muss geändert werden, allein schon wegen der Länge, aber auch in anderen Details. Fragen Sie nach weiteren Kosten. Welcher Service ist inklusive, was muss extra gezahlt werden und wie hoch? Wird ein Aufbewahrungsservice bis zum Hochzeitstag angeboten und wird das Kleid vorher fachkundig aufgebügelt?
Das sind alles wichtige Fragen und die Antworten werden Ihnen zeigen, ob Sie das richtige Geschäft gewählt haben. Sind Sie dann vor Ort, lassen Sie sich von den Fachberaterinnen ruhig führen und ehrlich beraten. Schnell werden Sie feststellen, ob Ihre Idee gut und richtig war oder ob die Erfahrung der Fachleute, dass Bessere bringt.
Ach und noch etwas: Das Brautkleid kaufen Frauen normalerweise nur einmal im Leben. Es ist etwas ganz Besonderes. Darum sollen Beratung und Kauf auch Spaß machen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, vertrauen Sie aber auf Ihre Beraterin.

(ak_hera)

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